Auftakt der Galley Tower Sessions: Great Vintage Guitars
Die Musiker
Für die Premiere konnten zwei Ausnahmegitarristen gewonnen werden:

Tobias Hoffmann – vielfach ausgezeichneter Jazzgitarrist (u.a. WDR Jazzpreis, ECHO Jazz), Professor für Jazz/Pop-Gitarre an der Hochschule für Musik Trossingen und ein Musiker, der mit seinem Spiel stets die Brücke zwischen Tradition und Innovation schlägt.
Kevin Burg – Grammy-nominierter Gitarrist, international gefragt als Solist und Sideman, mit Auftritten und Produktionen an der Seite von Größen wie Ron Carter oder Dean Brown. Sein Spiel verbindet technisches Können mit tiefem Gefühl und zeitloser Musikalität.
Session Eins – Premiere mit Tobias Hoffmann & Kevin Burg
Die erste Session, die wir mit Tobias und Kevin aufgenommen haben, vereint wahre Meisterwerke der Gitarrenbaukunst, die in ihrer Kombination einmalig sind:
- D’Angelico Excel 1937 & New Yorker 1947 (sunburst)
- D’Angelico Excel 1950 & Stromberg G1
- Larson Prairie State 1939 & Gibson O Style 1907
- Gibson J-45 (1944) & Gibson L-Century (1934)
- Martin 1-21 (1895) & Gibson L-1 (1929)
Jedes dieser Instrumente erzählt seine eigene Geschichte – von den Werkstätten visionärer Gitarrenbauer bis hin zu den Händen unzähliger Musiker, die mit ihnen Klanggeschichte geschrieben haben. In den Galley Tower Sessions werden diese Geschichten durch das virtuose Zusammenspiel zweier herausragender Künstler neu belebt.
Um die tonale Komplexität dieser Ausnahmegitarren optimal einzufangen, hat Kevin Burg für jedes Gitarrenpaar ein eigenes Stück geschrieben. So werden auch die feinsten klanglichen Nuancen in Szene gesetzt, und der ganz besondere und gereifte Charakter der Instrumente offenbart sich.
Exklusivität im Detail
Damit diese Instrumente ihren unverwechselbaren Charakter voll entfalten können, wurde für die Sessions ein maßgeschneiderter Aufnahmeraum eingerichtet. Unter der Leitung von Dipl.-Audio Engineer Andreas Florin – Gründer von Florin Media, spezialisiert auf Mixing, Mastering und hochwertige Aufnahmetechnik – entstand ein Produktionskonzept, das kompromisslos auf Qualität setzt.





Der gesamte Signalweg wurde bewusst rein analog gehalten. Auf diese Weise wird jeder Klang in seiner pursten Form dokumentiert, frei von digitalen Artefakten – ein Ansatz, der den historischen Instrumenten jene Würde verleiht, die sie verdienen.
Exklusiver Signalweg – im Detail
Die Aufnahmen unserer Great Vintage Guitars Sessions wurden über eine streng selektierte Analogkette realisiert, die jedes Detail der Instrumente unverfälscht einfängt. Dabei spielte die Wahl der Mikrofone eine zentrale Rolle – nicht nur wegen ihres Klangs, sondern auch wegen der Geschichte, die in ihnen weiterlebt.
Mikrofone
Im Mittelpunkt standen zwei Voxorama U47, gebaut von Andreas Grosser in Berlin. Grosser ist seit Jahrzehnten ein international geschätzter Entwickler und Restaurator, dessen Werkstätten für viele der bedeutendsten Studios und Künstler die erste Adresse sind, wenn es um klassische Mikrofone geht. Mit seiner Marke Voxorama gelingt es ihm, das Erbe legendärer Neumann-Konstruktionen auf höchstem Niveau fortzuführen.
Das ursprüngliche Neumann U47, das zwischen 1949 und 1965 gebaut wurde, gilt als Meilenstein in der Geschichte der Audiotechnik. Es war das erste Großmembran-Kondensatormikrofon, das in zwei Richtcharakteristiken (Niere und Kugel) umschaltbar war – eine Innovation, die die Studioarbeit revolutionierte. Berühmte Stimmen wie Frank Sinatra, Nat King Cole, Aretha Franklin, The Beatles oder auch David Bowie wurden mit dem U47 verewigt. Auch in der klassischen Musik fand es breite Anwendung, etwa in den Aufnahmeräumen der Deutschen Grammophon.
Sein Klang ist bis heute einzigartig: seidige Höhen, detailreiche Mitten und ein voller, warmer Grundtonbereich, der Stimmen und akustische Instrumente auf unvergleichliche Weise trägt. Kein anderes Mikrofon hat das Klangideal der 1950er- und 1960er-Jahre so geprägt.
Die Voxorama-Version von Andreas Grosser basiert auf diesem Erbe, nutzt jedoch moderne Bauteile und Fertigungspräzision, um absolute Zuverlässigkeit und Konsistenz zu gewährleisten. Das Besondere: Während viele Nachbauten versuchen, den U47-Charakter zu imitieren, pflegt Grosser einen Ansatz, der möglichst nah am Original bleibt – sowohl in der Röhrenschaltung als auch in der Auswahl der Kapseln. Damit sind die Voxorama U47 keine bloßen Repliken, sondern eine authentische Fortführung der Tradition.
Gerade für unsere Sessions, bei denen es um den unverstellten, charaktervollen Klang historischer Gitarren geht, war dieses Mikrofon die erste Wahl. Es fängt nicht nur den reinen Ton ein, sondern auch die Atmosphäre des Raumes und die Nuancen des Spiels – Eigenschaften, die bei Vintage-Instrumenten von unschätzbarem Wert sind.
Preamps
Die Signale der beiden U47 wurden in Manley TNT Preamps geführt. Diese Vorverstärker vereinen zwei Welten: eine moderne, extrem transparente Solid-State-Sektion und eine harmonisch gesättigte Röhrenstufe. Bei den Aufnahmen entschieden wir uns für die transparente Variante, um die Eigenheiten der U47 und der Gitarren ohne zusätzliche Färbung zu bewahren.
A/D-Wandlung
Die Umwandlung ins Digitale erfolgte über einen Lavry Gold AD122-96 MX – seit Jahrzehnten einer der renommiertesten High-End-Wandler weltweit. Er gilt in Mastering-Studios als klanglicher Maßstab, da er selbst feinste Nuancen detailgetreu überträgt, ohne Härten hinzuzufügen oder den Klang zu glätten. Seine Musikalität und Präzision machen ihn zur perfekten Schnittstelle zwischen analoger Wärme und digitaler Archivierung.
Recorder & Backup
Die Signale wurden autark auf einem Fostex-Harddisk-Recorder gesichert. Parallel dazu liefen sie zeitgleich in Pro Tools, um eine zweite, unabhängige Aufzeichnung zu gewährleisten. Dieses doppelte Setup garantiert höchste Sicherheit im Aufnahmeprozess und wahrt dennoch die Unabhängigkeit der Hauptkette.
Sicherheitsaufnahme
Als zusätzliche Absicherung liefen ein Schoeps Stereo-Paar und eine Grenzflächenmikrofonierung mit. Diese wurden jedoch bewusst nicht in das Mastering integriert, da der Fokus kompromisslos auf der Hauptkette lag.
Das Ergebnis ist ein Signalweg, der historisches Erbe mit modernster Studiotechnik verbindet. Die Voxorama U47 von Andreas Grosser schlagen dabei die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Sie lassen die goldene Ära der Studiogeschichte lebendig werden und übertragen sie in die heutige Zeit – ohne Kompromisse, ohne Umwege, in reinster Form.
Dynamikbearbeitung
Lediglich einzelne Lautstärkespitzen wurden minimal mit einem Manley ELOP kontrolliert. Dieser optische Kompressor ist bekannt für seine besonders sanfte und transparente Arbeitsweise. Er greift nur dort ein, wo es technisch unvermeidbar ist, und bewahrt dabei den vollen Charakter der Aufnahme. Von zusätzlicher Klanggestaltung oder künstlichem „Sound-Shaping“ wurde bewusst abgesehen – der ELOP diente ausschließlich zur unauffälligen Pegelkontrolle.
Mastering
Auch das Mastering erfolgte konsequent autark und ohne digitale Einflüsse. Statt auf nachträgliche Bearbeitung im Rechner zu setzen, wurde bewusst ein rein analoger Weg gewählt. So blieb das Klangbild in seiner Natürlichkeit vollständig erhalten und spiegelt exakt das wider, was während der Aufnahme im Raum zu hören war.
Das Ergebnis ist eine Aufnahme, die in ihrer Reinheit und Direktheit einzigartig bleibt: kein digitales Editing, keine nachträgliche Klangformung, keine Effekthascherei – nur die puren Instrumente, eingefangen mit einer handverlesenen Analogkette, deren einziges Ziel absolute Ehrlichkeit ist.
Authentischer geht es einfach nicht.
Ein erster Einblick
Noch vor der ersten Veröffentlichung möchten wir Ihnen bereits einige exklusive Bilder präsentieren – als visueller Vorgeschmack auf das, was Sie ab Januar 2026 erwartet: eine Serie, die Klangkultur, Handwerkskunst und musikalische Exzellenz in einer Form verbindet, wie es sie bislang noch nicht gegeben hat.





Studio-Gewinnspiel – Die Gewinner stehen fest
Unser großes Studio-Gewinnspiel ist zu Ende – und wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die teilgenommen haben.
Das enorme Interesse hat uns gezeigt, wie stark die Begeisterung für Tontechnik, Musikproduktion und Studioarbeit in unserer Community ist.
Nach spannenden Tagen voller Einsendungen stehen die glücklichen Gewinner nun fest:
- @falk.badura
- @alexengel_fanclub
- @luvin_the_frog
Wir gratulieren euch herzlich zu euren Gewinnen. Schon bald erhaltet ihr alle weiteren Infos von uns direkt per Nachricht.
Danke an unsere Community
Auch wenn nicht jeder gewinnen konnte, möchten wir uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedanken. Ihr seid Teil der Florin Media Community, die unsere Leidenschaft für Mixing, Mastering und kreative Musikprojekte teilt.
Ausblick: Florin Media Newcomer Contest
Nach dem erfolgreichen Gewinnspiel geht es direkt spannend weiter:
Wir planen aktuell den Florin Media Newcomer Contest – ein Wettbewerb für aufstrebende Musikerinnen und Musiker, die ihr Talent zeigen und gemeinsam mit uns den nächsten Schritt in Richtung professionelle Musikproduktion gehen wollen.
In Kürze erfahrt ihr hier alle Details zu Teilnahme, Ablauf und den attraktiven Preisen.
Seid gespannt – dieser Contest bietet euch die Möglichkeit, euch als Newcomer im Tonstudio zu präsentieren und wertvolle Unterstützung von unserem Team zu erhalten.
Bleibt also unbedingt dran – alle Infos folgen schon bald.
Darf ich KI in der Musikproduktion verwenden?

In den letzten Monaten wird viel über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Musikproduktion gesprochen. Tools wie Suno, Udio oder andere KI-gestützte Generatoren ermöglichen es, auf Knopfdruck Beats, Backing-Tracks oder sogar komplette Songs zu erstellen. Für viele Musiker, Produzenten und Kreative stellt sich die Frage: Darf man das eigentlich? Und wenn ja – wie weit darf man gehen?
KI als Werkzeug, nicht als Ersatz
Zunächst einmal: KI kann ein nützliches Werkzeug sein. Sie hilft beim Ideensammeln, beim schnellen Skizzieren von Songideen oder beim Erstellen von Begleitmaterial, das später im Studio weiter verfeinert wird. Wichtig ist dabei, zu verstehen: KI ersetzt keine Kreativität – sie ist vielmehr ein Werkzeug, das die eigenen Ideen schneller in Form bringt.
Rechtliche Situation
Die Nutzung von KI hängt stark von den Nutzungsbedingungen des jeweiligen Anbieters ab:
• Kostenlose Versionen (z. B. von Suno) erlauben meist nur eine nicht-kommerzielle Nutzung. Die Musik darf also privat gehört, aber nicht verkauft oder veröffentlicht werden.
• Kostenpflichtige Abos (z. B. Suno Pro oder Premier) geben dir eine kommerzielle Lizenz für die erstellten Inhalte. Damit darfst du die Musik veröffentlichen, streamen oder verkaufen.
Ein zweiter Punkt betrifft das Urheberrecht:
• Rein KI-generierte Musik gilt in vielen Ländern rechtlich nicht als „Werk“ im Sinne des Urheberrechts, weil sie nicht von einem Menschen erschaffen wurde.
• Eigene kreative Beiträge – zum Beispiel ein selbst geschriebener Text, eine Melodie oder ein Beat, den du bewusst in die KI einfließen lässt – können dagegen durchaus geschützt sein.
Offene Fragen und Risiken
Die rechtliche Lage ist noch in Bewegung. Einige KI-Anbieter stehen bereits vor Gericht, weil unklar ist, ob ihre Systeme mit urheberrechtlich geschützter Musik trainiert wurden. Auch Verwertungsgesellschaften wie die GEMA befassen sich mit der Frage, wie KI-Musik einzuordnen ist. Wer also mit KI arbeitet, sollte sich bewusst sein, dass sich hier in den kommenden Jahren noch vieles ändern kann.
Fazit für Musiker und Produzenten
• Ja, KI darf verwendet werden.
• Kommerziell nur, wenn die AGBs des Anbieters das ausdrücklich erlauben (meist nur mit Bezahlabo).
• Urheberrechtlicher Schutz entsteht nur dort, wo eigene menschliche Kreativität nachweisbar eingeflossen ist.
• KI sollte als ergänzendes Werkzeug gesehen werden – nicht als Ersatz für die eigene Arbeit und Kreativität.
So bleibt KI ein spannender Helfer, der neue kreative Möglichkeiten eröffnet, ohne dass man sich rechtlich auf dünnes Eis begibt.
Die größten Vorteile vom Profi-Studio gegenüber Homerecording
Homerecording hat in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen, und das aus gutem Grund. Mit erschwinglicher Technik kann heute fast jeder zu Hause Musik aufnehmen. Für Skizzen, Demos oder zum Experimentieren ist das perfekt geeignet. Doch wenn es um professionelle Ergebnisse geht, stößt das Homerecording schnell an seine Grenzen.
Der erste große Unterschied liegt in der Raumakustik. Ein Wohnzimmer oder Kellerraum ist in der Regel nicht für hochwertige Aufnahmen ausgelegt. Harte Wände, Ecken und Reflexionen verfälschen den Klang, und diese Probleme lassen sich nachträglich nur schwer korrigieren. Professionelle Studios sind dagegen akustisch optimiert, sodass Instrumente und Stimmen so klingen, wie sie tatsächlich klingen sollen – klar, ausgewogen und natürlich.
Auch das Equipment spielt eine entscheidende Rolle. Professionelle Mikrofone, Preamps, Wandler und Abhörsysteme sind nicht nur teurer, sondern auch präziser und zuverlässiger. Sie erfassen Nuancen, die in Heimaufnahmen oft verloren gehen. Dazu kommt, dass Studios in der Regel eine große Auswahl an Mikrofonen und Outboard-Equipment bereithalten, sodass für jede Stimme und jedes Instrument das passende Setup gefunden werden kann.
Ein weiterer Vorteil ist die Erfahrung des Toningenieurs. Ein geübtes Ohr erkennt sofort, wo es in einer Aufnahme hakt – sei es ein störendes Nebengeräusch, ein unausgewogenes Frequenzbild oder eine unsaubere Intonation. Diese Details machen im Endergebnis den Unterschied zwischen einer „okayen“ und einer wirklich professionellen Aufnahme.
Nicht zuletzt spielt auch der Workflow eine Rolle. Im Homerecording muss man sich gleichzeitig um die Technik und um die Performance kümmern. Das lenkt ab und führt oft dazu, dass man mehr Zeit mit Problembehebung als mit Musikmachen verbringt. Im Studio übernimmt der Engineer die technische Seite, sodass sich die Musiker ganz auf ihre Darbietung konzentrieren können.
Zusammengefasst: Homerecording ist ideal für den kreativen Prozess und zum Festhalten von Ideen. Doch wenn es um Produktionen geht, die veröffentlicht werden sollen und wirklich Eindruck machen, zahlt sich der Gang ins professionelle Studio in jeder Hinsicht aus. Der Unterschied ist sofort hörbar.
Workflow im Studio – So läuft eine Session bei uns ab
Homerecording ist eine wunderbare Möglichkeit, um Ideen festzuhalten oder erste Demos aufzunehmen. Doch wenn es um eine professionelle Veröffentlichung geht, macht das Arbeiten in einem Studio den entscheidenden Unterschied.
Der wichtigste Punkt ist die Raumakustik. In einem Wohnzimmer oder Keller entstehen durch Reflexionen und Resonanzen Probleme, die später nur schwer zu korrigieren sind. Im Florin Media Tonstudio in Landau in der Pfalz sind die Räume akustisch optimiert, sodass Stimmen und Instrumente sauber, klar und authentisch aufgenommen werden.
Auch das Equipment ist ein wesentlicher Faktor. Professionelle Mikrofone, Preamps und Wandler erfassen Nuancen, die bei Heimaufnahmen verloren gehen. Dazu kommt die Vielfalt: Wir verfügen über eine große Auswahl an Mikrofonen und Setups, sodass für jede Stimme und jedes Instrument die optimale Lösung gefunden werden kann.
Mindestens genauso wichtig ist die Erfahrung des Toningenieurs. Ein geübtes Ohr erkennt sofort, wo eine Aufnahme verbessert werden kann – sei es durch eine veränderte Mikrofonposition, eine Anpassung des Klangs oder durch die richtige Mischung der Spuren. Dieses Know-how sorgt dafür, dass eine Aufnahme nicht nur technisch einwandfrei, sondern auch musikalisch überzeugend ist.
Ein weiterer Vorteil ist der Workflow. Im Homerecording muss man sich gleichzeitig um Technik und Performance kümmern. Das lenkt ab und verhindert oft, dass man sich voll und ganz auf die Musik konzentrieren kann. Im Studio übernehmen wir die gesamte technische Seite, sodass du dich ausschließlich auf deine Performance konzentrieren kannst.
Zusammengefasst: Für Ideen und Demos ist Homerecording eine gute Wahl. Doch wenn es um professionelle Ergebnisse geht, die auf Streaming-Plattformen, im Radio oder auf CD bestehen sollen, führt kein Weg an einem professionellen Tonstudio vorbei. Im Florin Media Tonstudio in Landau in der Pfalz bekommst du genau diesen Unterschied – und man hört ihn sofort.






Audio-Mythen entlarvt – Lauter ist nicht gleich besser
Einer der größten Irrtümer im Bereich Audio ist die Annahme, dass ein lauter Mix automatisch hochwertiger klingt. Unser Gehör spielt uns dabei einen Streich: Wenn zwei Aufnahmen direkt nacheinander abgespielt werden und eine davon ein kleines Stück lauter ist, wirkt sie in der Regel sofort „besser“ oder „klarer“. Doch dieser Effekt ist trügerisch.
Ein professioneller Mix zeichnet sich nicht durch maximale Lautheit aus, sondern durch Ausgewogenheit, Dynamik und Transparenz. Musik lebt von Kontrasten. Ein Refrain kann nur dann wirklich kraftvoll wirken, wenn er sich von der Strophe abhebt. Wenn alles gleichmäßig laut gemacht wird, verliert die Musik an Ausdruck und Spannung.
Darüber hinaus bedeutet übermäßige Lautheit oft, dass die Dynamik stark eingeschränkt wird. Instrumente und Stimmen werden zusammengepresst, Nuancen verschwinden, und die Aufnahme wirkt auf Dauer ermüdend. Das ist einer der Gründe, warum viele moderne Produktionen trotz hoher Lautstärke oft weniger „groß“ oder emotional wirken als ältere Aufnahmen, die noch mehr Raum für Dynamik hatten.
Im Studio achten wir deshalb darauf, dass ein Mix in erster Linie musikalisch überzeugt. Er soll auf jedem Wiedergabesystem gut klingen – egal ob auf einer großen Anlage, im Auto oder über Kopfhörer. Die Lautstärke lässt sich im Mastering an die gängigen Standards der Streaming-Plattformen anpassen, ohne dass die Musik an Qualität oder Natürlichkeit verliert. Am Ende zählt nicht, wie laut ein Song ist, sondern wie gut er klingt und wie sehr er Emotionen transportiert.


Mikrofon-Mythen – Nicht jedes Mikro passt zu jeder Stimme
Viele Musiker gehen davon aus, dass ein teures Mikrofon automatisch den besten Klang liefert. Doch in Wahrheit ist es wie bei Instrumenten: Das passende Werkzeug hängt vom Musiker ab.
Kondensatormikrofone sind beliebt, weil sie feinste Details einfangen und sehr brillant klingen können. Aber genau diese Brillanz ist nicht bei jeder Stimme vorteilhaft. Manche Stimmen wirken dadurch zu scharf oder unangenehm. Dynamische Mikrofone hingegen geben oft mehr Wärme und Robustheit, sind aber weniger sensibel für leise Nuancen.
Im professionellen Studio geht es nicht darum, das „beste Mikrofon“ zu haben, sondern das richtige Mikrofon für die jeweilige Stimme oder das Instrument auszuwählen. Oft testen wir mehrere Varianten, um genau den Klang zu finden, der die Persönlichkeit und Energie des Künstlers am besten transportiert.



Vorbereitung fürs Studio – So holst du das Beste aus deiner Session raus
Eine gute Studioaufnahme beginnt nicht erst an dem Tag, an dem du im Tonstudio stehst, sondern schon vorher. Viele Musiker unterschätzen, wie wichtig eine gründliche Vorbereitung ist. Wer unvorbereitet ins Studio geht, verliert wertvolle Zeit und oft auch Nerven.
Ein paar Punkte, die den Unterschied machen:
- Instrumente in Schuss halten: Gitarristen sollten frische Saiten aufziehen, Schlagzeuger neue Felle einsetzen und Pianisten das Stimmen nicht vergessen. Alte oder abgenutzte Instrumente klingen nicht nur schlechter, sie erschweren auch die Arbeit beim Mix.
- Sichere Performance: Je besser die Songs oder Parts eingeübt sind, desto entspannter läuft die Session. Unsicherheit oder ständiges Wiederholen bremst die Stimmung und kostet unnötig Zeit.
- Kreative Ideen sammeln: Oft entstehen die besten Momente spontan. Trotzdem hilft es, schon vorher zu überlegen, ob man etwa Background-Gesänge, Intros oder bestimmte Soundeffekte einbauen möchte.
Eine gute Vorbereitung spart nicht nur Studiozeit – und damit auch Geld – sondern sorgt vor allem dafür, dass die Performance authentisch und stark rüberkommt.
Young Talents – Victoria Sucheana aka Liz
Als sich Victoria Sucheana – besser bekannt als Liz – bei uns für ein Schülerpraktikum bewarb, konnten wir ihr diesen Wunsch damals leider nicht erfüllen. Aber auf ein Kennenlernen wollten wir nicht verzichten. Also luden wir sie zu einer Studioführung ein.
Während der Tour setzte sie sich spontan an unser Klavier – und spielte mit so viel Gefühl und Präzision, dass sofort klar war: Praktikum hin oder her, Liz gehört in unsere Young Talents-Familie.



Mit sechs Jahren begann sie Klavier zu spielen, 2015 folgte ihr erster Auftritt bei „Jugend musiziert“. Seitdem hat sie nicht nur Wettbewerbe bestritten und ein Repertoire von Bach, Chopin, Haydn bis Mozart aufgebaut, sondern auch unzählige Auftritte bei Hochzeiten, Verabschiedungen und als Chorbegleitung ihres Klavierlehrers gemeistert. Heute blickt sie auf zwölf Jahre intensiven Klavierunterrichts zurück.
In unserem Studio sind mit Liz bereits zwei herausragende Stücke entstanden – ihre Kombination aus virtuosem Klavierspiel und beeindruckender Stimme macht jede Produktion zu etwas Besonderem. Derzeit arbeiten wir an einer weiteren Session, in der Liz ihre eigenen Kompositionen am Klavier präsentiert.
Ihr dürft also gespannt sein – von Liz werdet ihr noch einiges hören.
Handpan entdecken – Einsteiger-Workshop in Landau

Die Handpan ist ein noch junges Instrument, das durch ihren warmen, obertonreichen Klang sofort berührt. Ihr meditativer Charakter, die einfache Spielweise und das intuitive Musizieren machen sie ideal für Menschen, die ohne Vorkenntnisse Musik erleben möchten.
Im Rahmen eines zweistündigen Einsteiger-Workshops bietet Markus Kreideweis einen fundierten und zugleich spielerischen Einstieg in die Welt der Handpan. Ob mit oder ohne musikalische Erfahrung – hier sind alle willkommen, die das Instrument kennenlernen und erste Klangerfahrungen sammeln möchten.
Markus vermittelt die grundlegenden Anschlagstechniken, erklärt den Aufbau des Instruments und führt in einfache Rhythmen, Klangmuster sowie harmonische Strukturen ein. Neben dem individuellen Spielen steht auch das gemeinsame Musizieren im Mittelpunkt – in einem achtsamen, wertfreien Raum.
Leihinstrumente werden gestellt – ein eigenes Instrument ist nicht erforderlich.
Inhalte des Workshops:
– Einführung in Aufbau und Stimmung der Handpan
– Grundlegende Spieltechniken
– Einfache Rhythmen und musikalische Muster
– Harmonie, Melodie und intuitives Spiel
– Gemeinsames Musizieren in der Gruppe
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 70 Euro
Leihinstrumente inklusive
Termine 2025/ 2026
21. Februar
28. März
18. April
23. Mai
Jeweils von 10–12 Uhr.
Ort:
Florin Media Tonstudio
Burghofgasse 2
76829 Landau in der Pfalz
Das Florin Media Tonstudio stellt Markus Kreideweis für diese Workshop-Reihe seine Räumlichkeiten zur Verfügung.
Anmeldung und weitere Informationen direkt über:
handpan-kreideweis
